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Internetfreigabe: Dein Smartphone als WLAN-Router

+++ Update +++  

Geduld zahlt sich aus: Mein Anschluss ist nun funktionstüchtig und ich bin wieder vernetzt.

Wer erfahren möchte, wie man sein Smartphone als drahtlosen Wlan-Router für bis zu 8 Geräte nutzen kann, der liest einfach beim dritten Absatz weiter.

Vorgeschichte:

Seit Montag sollte ich nun Kunde eines großen Internetanbieters sein – mit einer schnelleren Leitung und einem neuen Router für nur ein paar Euro mehr im Monat. Klingt nicht schlecht. Aber stattdessen: Seit drei Tagen kein Internet mehr und kein Festnetz. Laut Provider verzögert sich anscheinend die Freischaltung meiner Zugangsdaten auf ihrem Server. Natürlich sollte das ganze spätestens bis gestern behoben sein. Da dem nicht so war, habe ich heute erneut nachgefragt: Nach erfolgreicher Nennung meiner Festnetznummer, suggeriert mir die Computerstimme, dass für meinen Anschluss eine Störung vorläge und ich bitte nicht mehr anrufen sollte. Heute Nachmittag juckte es mich allerdings wieder in den Fingern und ich musste daher zu einer Notlösung für das Internet übergehen:

Not macht erfinderisch -mein Smartphone als Wlan-Router:

Ich habe mein Smartphone kurzerhand in einen Passwort-geschützten „Wlan-Router“ verwandelt und kann jetzt auch am Computer wieder ins Internet gehen. Alles was man dafür braucht, ist ein Smartphone mit „Internetfreigabe“ und eine „Datenflat“ bzw. ein verfügbares „Datenkontingent“.

Bei meinem Windows-Phone aktiviere ich unter „Einstellungen“ zunächst die Internetfreigabe und richte eine SSID mit Passwort ein, also ein drahtloses Netz mit einem neuen Namen und einem eigenen Passwort. Bitte nicht die Voreinstellungen wie Box99 oder FoneXyz übernehmen, sondern eine eigene SSID erstellen, die man leicht wiederfinden kann unter den ganzen anderen. Auf Familiennamen und andere persönliche Details sollte man bei der Benennung aber lieber verzichten.

Zurück am Computer suche ich unter Windows besagtes Drahtlos-Netzwerk im „WiFi-Setup“ und gebe dort mein Passwort ein. Im Browser deaktiviere ich vorsorglich unter „Einstellungen / Websites“ die Option „alle Bilder anzeigen“, da meine 500 MB erst mal eine Weile reichen müssen. Unter „Opera“ kann man die Option übrigens jederzeit umstellen, ohne den Browser komplett zu schließen. Möchte ich also manchmal nicht auf die Bilder verzichten, öffne ich die Seite einfach in einem neuen Tab und kann auch mit Blogger und Co. arbeiten. Da die meisten Kontingente allerdings schnell verbraucht sind, wenn man wie gewohnt surft, muss ich erst einmal auf YouTube-Videos und anderes verzichten.

Wenn das Volumen erschöpft ist, wird das ganze nämlich erheblich gedrosselt, bis man noch nicht einmal mehr richtig seine E-Mails abrufen kann. Glücklicherweise gibt es zum Beispiel für die meisten Smartphones eine App, die einem den genauen Verbrauch anzeigen und im Notfall kann man sein Volumen auch wieder aufladen lassen. Das kostet aber natürlich…